28. November 2018

Rahmenprogramm Gesundheitsforschung sieht Hochschulmedizin als wichtigste Säule



Die Bundesregierung hat heute das neue Rahmenprogramm Gesundheitsforschung beschlossen. Dabei ist auch die Hochschulmedizin in der Verantwortung, denn sie ist die wichtigste Säule der Gesundheitsforschung in Deutschland – so eine Kernaussage des Papiers.

Der Deutsche Hochschulmedizin e.V. unterstützt die Ziele des Rahmenprogramms. Insbesondere beim Ausbau weiterer Infrastrukturen für Klinische Studien, dem Herzstück der Forschung an und mit Patienten, kommt Universitätskliniken und Medizinischen Fakultäten die tragende Rolle zu. „Die patientenorientierte Forschung ist die Kernaufgabe der Universitätsmedizin. Es ist erfreulich zu sehen, dass die Bundesregierung die Empfehlungen des Forums Gesundheitsforschung zum Ausbau vernetzter Studieninfrastrukturen aufgreifen wird“, lobt D. Michael Albrecht, 1. Vorsitzender des Verbands der Universitätsklinika, das Programm. Auch der Übergang von der Grundlagenforschung zur ersten Erprobung am Patienten muss gestärkt werden. „Für ganz neue Therapieansätze, wie wir sie zum Beispiel in der Tumorbehandlung dringend benötigen, müssen wir nicht nur die Qualität der präklinischen Forschung steigern, sondern auch neue Studieninfrastrukturen mit einer gut abgestimmten Projektförderung verbinden“, ergänzt Heyo K. Kroemer, Präsident des Medizinischen Fakultätentages. Nur so kann die Universitätsmedizin auch weiterhin den berechtigten Sicherheitsansprüchen für die zum Teil schwerkranken Patienten gerecht werden. Zudem muss die gezielte Weiterentwicklung hin zu einem anwendungsfähigen Produkt zum Patientennutzen beschleunigt werden.

Wenn die Forschungsinitiativen des BMBF und des BMG erfolgreich sind, wird dies die Krankenversorgung insgesamt und den Forschungsstandort in Deutschland nachhaltig verbessern.

 

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